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Biographie

Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker spielen Tango

Von den zahlreichen Ensembles, die von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründet wurden, bilden die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker zweifellos das berühmteste. Seit 1972 besteht dieses Cello-Ensemble, welches unter anderem mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde. Die musikalische Bandbreite der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker reicht von Klassik über Avantgarde bis zu Filmmusik und Jazz.

Einen besonderen Schwerpunkt ihres Repertoires bildet dabei schon seit vielen Jahren der argentinische Tango. "Aus meiner Sicht passt der Tango am allerbesten zu unserem Ensemble", sagt Cellist David Riniker. "Bei dem Genre braucht man einerseits Biss. Andererseits ist da diese Melancholie, der wir Cellisten uns sehr nahe fühlen."
Das neue Album der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker heißt "Hora Cero" und erscheint am 6. Mai 2016 bei Sony Classical.

In Arrangements, die u.a. auch von David Riniker stammen, erklingen Stücke der Tango-Ikone Astor Piazzolla. Vom italienischen Tango-Spezialisten Pasquale Stafano ist mit "Milonguita" ebenfalls ein vom Tango Nuevo inspiriertes Stück zu hören. Zudem haben die 12 Cellisten Werke der argentinischen Tango-Altmeister José Carli und Horacio Salgan aufgenommen, der im Juni seinen 100. Geburtstag feiert.
Ob es sich aber nun um solche populären Sehnsuchtsmelodien wie Piazzollas "Libertango" oder das von José Carli für die 12 Cellisten eigens arrangierte "La Diquera" handelt: das Ensemble besitzt genau dieses einzigartige Einfühlungsvermögen und diesen wärmenden Klang, um auf ideale Weise in die melancholischen aber auch beschwingt unterhaltsamen Tango-Welten einzutauchen.

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