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Biographie

"Dre" (Andre Benjamin geboren am 27. Mai 1975 in Georgia, USA) und "Big Boi" (Antoine Patton geboren am 1. Februar 1975 in Savannah, Georgia, USA) gingen auf die gleiche Highschool in Atlanta. Bei MC Battles lernten sie sich kennen und schätzen. Die beiden gründeten Outkast und wurden nach dem Studium bei einem lokalen LaFace-Label unter Vertrag genommen. Die erste Single "Player's Ball" - produziert von den TLC-Hitmakern Organized Noize Production - landete gleich an der Spitze der Billboard-Rap-Charts und wurde vergoldet. Im gleichen Jahr - 1994 - wurde das Platin-Album "Southernplayalisticadillacmuzik" veröffentlicht, ein Meilenstein in der HipHop-Geschichte. Mit den Erzählungen aus den Straßen aus der Nachbarschaft, schafften es Dre und Big Boi damit nicht nur, den Süden Amerikas als neue HipHop-Hochburg zu etablieren, sie wurden bei den Source Awards als Beste Rap-Newcomer des Jahres ausgezeichnet.

1996 betraten Outkast mit einem neuen Album die Bühne. "ATliens" schoß auf Platz zwei der Billboard-Album-Charts und wurde mit Platin veredelt. Der Track "Elevators (Me & You)" mauserte sich zum Rap-Hit und kletterte auf Platz zwölf der Pop-Hitliste. Mit "Aquemini" folgte 1998 das nächste Werk. Der Erfolg wiederholte sich: zweimal Platin und ein zweiter Chartplatz. Auch die Kritik war begeistert. Lobte den progressiven Weg, den Outkast mit "Aquemini" musikalisch eingeschlagen hatten, sprachen von einem wichtigen Schritt nach vorne und setzten das Album auf ihre Bestenliste des Jahres. Bevor "Stankonia" im Herbst 2000 veröffentlicht wurde, änderte Dre seinen Namen in Andre 3000. Mit dem neuen Silberling haben Outkast viel probiert, viel gewagt und viel gewonnen: Der Durchbruch ist endgültig geschafft, der Sprung vom Geheimtipp in den Himmel der Megastars. Mit Texten aus dem Alltag. Mit viel Gefühl, knallhart und doch poetisch. In einer geschmeidigen Mischung aus HipHop und Funk --aus relaxten Chills, brutalen Tempobringern, groovenden HipHop-Arrangements und schmutzigem Funk.

"Stankonia" und die Single "Ms. Jackson" belegten wochenlang Spitzenpositionen in den Charts rund um den Globus. Als "Belohnung" winkten nicht nur unzählige Edelmetallauszeichnungen: die Jungs 2001 von der HipHop-Fibel "The Source" als Artist und Live Performer des Jahres gefeiert, mit dem Billboard R&B/HipHop-Award als bestes Duo/beste Gruppe ausgezeichnet, zweimal bei den BET-Awards geehrt, "Ms. Jackson" räumte bei den MTV Video Awards den Preis als bestes HipHop-Video ab und Outkast haben sich zweimal den Grammy "er-rappt": Ihr "Stankonia" wurde zum besten Rap-Album gekürt und ihre "Ms. Jackson"-Performance ebenfalls mit der Höchstnote, dem wichtigsten Musikpreis der Welt, belohnt. In ihrer Dankesrede bei der Verlehung im Februar 2002 kündigten sie an: "We're in the studio right now, working on new stuff" - noch ein Grund zur Freude für alle Fans des HipHop-Duos. Genauso wie die Freude groß war, als sie im Juni 2002 als Gruppe des Jahres ihren dritten BET-Award in Empfang nehmen durften und 2003 einen weiteren Grammy erhielt - in der Kategorie "Best Rap Performance" für "The Whole World" mit dem Feature von Killer Mike.

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