Weiter zum Main Content

Biographie

Der junge Schweizer Sebastian Bohren etabliert sich schnell als vielversprechendes Talent unter den Geigern seiner Generation. So trat er im Wiener Konzerthaus, der Münchner Residenz, der Zürcher Tonhalle, dem KKL Luzern mit Orchestern wie dem Luzerner Sinfonieorchester, der Staatskapelle St. Petersburg, dem Georgischen Kammmerorchester Ingolstadt, der Philharmonie Bad Reichenhall, dem Orchestra di Padova e del Veneto, dem Zürcher Kammerorchester, der Camerata Zürich oder den Chamber Aartists auf. Er arbeitete unter Anderen mit Muhai Tang, James Gaffigan, Patrick Lange und Henry Raudales.

Als Kammermusiker tritt Sebastian Bohren an der Seite von Musikern wie Dmitry Sitkovetsky, Fazil Say, Thomas Demenga, Antoine Tamestit, Maximilian Hornung, Roby Lakatos, Gerhard Schulz, Benjamin Schmid und Ensembles wie dem Schumann und dem Casal Quartett auf. Zudem ist er seit 2013 Mitglied im Stradivari Quartett. Jährliche Tourneen führen das Ensemble rund um den Globus. Dank des Quartetts ist er auch zu seiner Geige gekommen: ein Instrument von Antonio Stradivari (King George 1710), das ihm durch die Stiftung Habisreutinger zur Verfügung gestellt wird.

Weiterhin ist der in Zürich lebende Geiger seiner Heimat, dem Kanton Aargau, verbunden. 2015 erhielt er ein Werkjahr des Aargauer Kuratoriums, im Sommer 2015 war er "Festival Artist" am Aargauer Festival "Boswiler Sommer". Dort spielte er unter anderem die Violinkonzerte von Schumann und Beethoven sowie von Peteris Vasks "Vox Amoris". Ebenfalls 2015 erschien seine erste CD (Sony): Darauf zu hören ist Ignaz Pleyel selten gehörtes Violinkonzert. 2016 folgt eine Aufnahme von Beethovens Violinkonzert und Schumanns Violinfantasie.


Geboren 1987 erhielt Sebastian Bohren seine Ausbildung in Zürich bei Zakhar Bron sowie in Luzern bei Igor Karsko (Solistendiplom) und belegte Kurse bei Ana Chumachenco an der internationalen Musikakademie Liechtenstein. Zurzeit studiert er an der Musikhochschule München in der Meisterklasse von Ingolf Turban.

"Dieser Geiger zeigt ungeheure Weitsicht, muss nicht im Kleinen Effekte erarbeiten und aneinanderreihen." (AZ 28.06.2015)

Newsletter

DEMO