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Biographie

Whitney Houston - Die Biografie einer wahren Diva

A star is born

Es muss ein ganz besonderer Stern gewesen sein, der am 9. August 1963 über dem kleinen Ort East Orange im US-Bundesstaat New Jersey stand. Ein Stern, der das Leben eines der größten Stars begleiten sollte, den die Musikwelt je gesehen hat - Whitney Houston.
Aber nicht nur die Sterne standen gut für Whitney, auch der familiäre Hintergrund bot ein ideales Feld, um ihr absolutes Ausnahmetalent gedeihen zu lassen. Denn Whitneys Mutter Cissy Drinkard war eine leidenschaftliche Sängerin, die als Backgroundvokalistin bei Weltstars wie Elvis Presley oder Aretha Franklin gewirkt hat und selbst überaus erfolgreich war.
Auch Whitneys Vater John Houston war ein begeisterter Musikfreak. In ihren ersten Lebensjahren managte er die musikalischen Geschäfte seiner Frau und kümmerte sich gleichzeitig um die kleine Whitney. "Er wechselte die Windeln, kochte, machte meine Haare, zog mich an und regelte gleichzeitig die nötigen Dinge für Mutters Karriere", erinnert sich Whitney heute.
Gemeinsam lebte die Familie damals in Newark, New Jersey, einem kleinen Ort in der Nähe von New York. Die Erziehung war geprägt von familiärer Zuneigung und religiöser Strenge. Und so kam es auch, dass Whitney ihren ersten Auftritt in einer Kirche hatte, der New Hope Baptist Church von Newark.

Whitneys Stimme - ein Geschenk Gottes

Das erste öffentliche Auftritt der damals Elfjährigen muss derart überwältigend und anrührend gewesen sein, dass die Menschen reihenweise zu Weinen begannen und Gott dankten für die Stimme, die er diesem Mädchen geschenkt hatte. Whitney selbst erinnert sich gerne an diese zauberhaften Stunden ihrer Kindheit: "Ich merkte, wie die Leute mich gebannt ansahen. Keiner rührte sich. Sie schienen beinahe in Trance zu sein. Ich selbst konzentrierte mich einzig und allein auf die Kirchturmuhr in der Mitte des Kirchenraums. Als ich fertig war, applaudierten alle und begannen zu weinen."
Nicht nur die Menschen in der Kirche dankten Gott für die überwältigende Stimme des kleinen Mädchens, auch Whitney selbst fühlte seit jenem Tag eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Gott: "Er gab mir eine Stimme um zu singen, es stellte sich also nicht die Frage, was ich sonst mit meinem Leben hätte anfangen sollen."

Die Familie - Whitneys Rückhalt
Es waren also mehrere Umstände, die Whitneys unvergleichliche Bilderbuchkarriere begünstigten: da waren die Sterne, die ihr hold waren, Gott, der ihr diese Stimme schenkte, und da war eine Familie, die immer für sie da war und schon früh das künstlerische Potential des Nesthäkchens erkannte. Whitneys ältere Brüder Gary und Michael kümmerten sich intensiv um die Karriere ihrer Schwester. Gary sang im Chor ihrer Band, Michael wurde Production Manager auf ihren Tourneen. Bis heute ist denn auch das enge Verhältnis zur Familie einer der Gründe, warum Whitney Houston trotz aller Berühmtheit nie ihre Wurzeln verkannt hat.

Der Beginn einer Welt-Karriere

Anfang der 80er erkannte man außer Whitneys außerordentlichem gesanglichen Talent auch ihre große Begabung auf dem Laufsteg und vor der Kamera. Als Fotomodel stand sie schnell auf den Titelseiten der großen amerikanischen Magazine wie "Cosmopolitan" und "Young Miss", "Glamour" oder "Seventeen". Und dabei war es der Zufall gewesen, der ihr diese großartigen Präsentationsforen geboten hatte. Ein junger Mann hatte sie auf der Straße gesehen und ihr einen Job in seiner Modell-Agentur angeboten. "Mir war die Sache nicht ganz geheuer", sagt Whitney heute, "aber meine Mutter sagte, mach das, wir gehen da hin."

Und das war auch gut so. Denn der Modell-Job brachte Whitney auch Rollen in beliebten amerikanischen Comedy-Serien wie "Silver Spoons" oder "Gimme a break" und damit einen immer höheren Bekanntheitsgrad.
So kam es, dass der Präsident von Arista-Records, Clive Davis, Whitney bei einem Live-Konzert erlebte, und sie 1983 unter Vertrag nahm. Der völlig hingerissene Firmenchef tat alles, um seiner Lieblingskünstlerin den Weg auf die Bühnen der Welt zu ebnen. Er engagierte die besten Songwriter der Staaten, ließ nur die besten Produzenten für Whitney arbeiten und hielt alle unangenehmen Seiten des Business von ihr fern.

Saving all my love for you - der erste Welthit

1984 erschien das Debut-Album "Whitney Houston", dessen Single-Auskopplungen äußerst erfolgreich waren. "Saving all my love" schaffte es sofort auf Platz 1 der amerikanischen, der britischen und vieler anderer Charts und wurde dafür mit dem Grammy, der weltweit renommiertesten Auszeichnung für Musiker, belohnt.
"How will I know" und "Greatest Love of all" hießen nur zwei von vielen weiteren Hits, die dafür sorgten, dass Whitney Houston bereits Mitte der 80er Jahre die unangefochtene Queen of Soul war.
1987 erschien "I wannna dance with somebody" und schaffte als erster Song überhaupt den Sprung von 0 auf 1 in die amerikanischen und englischen Charts Ö ein Chartentry von musikhistorischen Ausmaßen.
Auf dem gleichnamigen Album befand sich auch die unvergessliche Mega-Ballade "Didn't we almost have it all", die als fünfte Whitney-Houston-Single nacheinander an die Spitze der Charts stürmte.

Auszeichnungen, Preise, Rekorde
Doch damit nicht genug. Jetzt begann die Rekordjagd erst richtig. Die Beatles und die Bee Gees hatten bisher den Rekord gehalten, sechs mal in Folge eine Single auf Platz 1 der Charts gebracht zu haben. Nach der Veröffentlichung von "So emotional" und "Where do broken hearts go" mussten die Herren der Schöpfung nun aber klein beigeben: Whitney Houston hatte es sieben Mal in Folge geschafft, einer Single das Prädikat "Number-One-Hit" zu verleihen.
Weitere Auszeichnungen waren der "American Music Award" in den Kategorien "Pop Female Vocal" und "Soul/RnB Female Vocal".

Die Olympia-Hymne

Unvergessen ist der 1988 Smash-Hit "One moment in time", die offizielle Hymne der Olympischen Spiele von Soul. Das 88er-Album "I'm your baby tonight" war ein weiterer durchschlagender Erfolg und die gleichnamige Single wurde die achte Nr. 1 in Folge.
Im selben Jahr, 1988, sang sich Whitney noch bei einem anderen Sport-Event in die Herzen des amerikanischen Publikums. Beim 25. Super-Bowl-Finale bot sie die amerikanische Nationalhymne so hingebungsvoll dar, dass auch diese Interpretation von "Star-spangled banner" ein Single-Hit wurde.

Heirat, Tochter & Kinokarriere

1992 heiratete die längst zum Weltstar gewordene Künstlerin den Rapper Bobby Brown. Noch im selben Jahr gab sie ihr Debut als Schauspielerin in dem Film "Bodyguard".
Die Auskopplungen aus dem dazugehörigen Soundtrack "I will always love you" und "I 'm every woman" stürmten wie gewohnt die Charts. "I will always love you" wurde in den USA und in Großbritannien die erfolgreichste Single des Jahres und blieb 10 bzw. 14 Wochen lang die Nummer 1.In England gab es gar einen Prozess zwischen zwei Nachbarn, weil eine Frau den Song Wochen lang bei voller Lautstärke Tag und Nacht gehört hatte.
1993 kam dann Whitneys Tochter Bobbi Kristina zur Welt. Seither hat sich die Diva etwas zurückgezogen, um die Zeit mit der Familie zu genießen.

Die jüngere Vergangenheit - neue Wege, alter Glanz
1995 und 1997 drehte sie mit "Waiting to exhale" und "The preacher's wife" zwei weitere erfolgreiche Filme, zu deren Soundtracks sie jeweils die erfolgreichsten Stücke beisteuerte.
1998 bescherte der Soundtrack zu dem Film "Der Prinz von Ägypten" der Musikwelt ein Duett, das niemand für möglich gehalten hatte. Mariah Carey und Whitney Houston beschenkten die Hörer gemeinsam mit dem Titeltrack "When you believe in".
Der Song wurde auch auf den 98er Longplayer "My love is your love" aufgenommen, der einen weiteren Meilenstein in der glanzvollen Karriere der Whitney Houston darstellte.
"I learned from the best" , "Heartbreak Hotel" oder "My love is your love" sind nur drei weitere der vielen Hits auf diesem bisher letzten Studio-Album der Soul-Diva.


Whitney 2000- im Duett mit George Michael und Enrique Iglesias

"If I told you that" und "Could I have this kiss forever" heißen die beiden letzten Smash-Hits von Whitney Houston. Dabei hat sich die unangefochtene Königin des Soul-Pop mit zwei Größen der musikalischen Männerwelt zusammen getan: George Michael und Enrique Iglesias
Man darf gespannt sein, was die Zukunft noch alles bringen wird. Eines aber steht schon jetzt fest: Whitney Houston ist eine der größten musikalischen Persönlichkeiten unserer Tage. Sie ist eine Diva des Soul, eine Königin des Pop und nach wie vor eine der faszinierendsten Frauenstimmen der Welt.

Whitneys Greatest Hits - alle Glanzlichter ihrer Karriere auf einer Doppel-CD
Endlich liegt jetzt auch das gesamte Werk der Whitney Houston auf einer grandiosen Doppel-CD vor. "Whitney- The Greatest Hits" heißt der sensationelle Longplayer, auf dem über 150 Minuten erstklassiger Musik gebündelt sind. Von "Saving all my love for you" über "One moment in time" bis zu "If I told you that" (mit George Michael) und dem aktuellenn Hit "Could I have this kiss forever" (mit Enrique Iglesias) ist garantiert jeder Hit der letzten 20 Jahre darauf enthalten. Außerdem gibt's einige Special-Remixes von weltberühmten DJs wie Hex Hector, Thunderpuss, Dronez und dem berühmten Wiener DJ-Duo um Peter Rauhofer - Club69, die ganz neue Versionen der bekannten Hits erschaffen haben.
Einen besseren und umfassenderen Einstieg in die faszinierende Gesangswelt der Whitney Houston gibt es nicht...


2002 - Die Abrechnung mit Gerüchten, Neidern und Papparazzis

Wenn Whitney Houston 2003 ihren 40er feiert, wird sie sicherlich ihr bisheriges Leben Revue passieren lassen. Eine Bilderbuch-Karriere, die jetzt schon 20 Jahre anhält und ihr mit weit über 140 Millionen verkauften Alben den Verkaufsrekord für Solo-Artists beschert hat - während der Begriff Diva bei anderen Damen wie ein zu großes Kleidungsstück wirkt, sitzt er bei Whitney wie maßgeschneidert. Sie besitzt die Klasse, die einen Weltstar ausmacht.

Und mit dieser Klasse ärgert sie immer wieder ihre Neider, die sie als Zicke verunglimpfen. Beispiel Mariah Carey. Jahrelang wird der Beef zwischen den beiden Sängerinnen von den Medien geschürt. Whitneys Konter: Sie reicht Mariah demonstrativ die Hand und nimmt 1998 mit ihr das Duett "When You Believe" auf. Aber die Sticheleien der Medien hören nicht auf und ihr Name ist natürlich immer gut für Schlagzeilen - egal ob die Stories wahr sind oder nicht.

2001 reicht es ihr dann - klammheimlich geht sie ins Studio und nimmt ein neues Album auf. Schon mit dem ersten Song "Whatchulookinat?" geht sie in die Offensive und rechnet im Text knallhart mit den Medien ab, die einst sogar die Nachricht ihres Todes publizierten:
"My following is real strong / You got the heart to show the world what I do / Now I'm turnin' the cameras back on you / Same spotlights, the ones who gave me fame / Tryin' to dirty up Whitney's name?"
Als Whitney dann kurze Zeit später den geplanten Videodreh-Termin cancelt, machen wilde Spekulationen die Runde. Fakt ist: Die Perfektionistin Whitney war mit der ersten Drehbuch-Fassung nicht zufrieden und lässt sie umschreiben.

Auf dem Album "Just Whitney" finden sich aber nicht nur eingängige uptempo Popsongs, tolle R'n'B/Soul-Tracks, sondern auch die legendären Kuschel-Balladen, denen sie mit ihrer tollen Stimme das einzigartige Kribbeln verleiht.

Fazit: "Just Whitney" strotzt vor Vitalität, Leichtigkeit und großem Spaß am Musizieren. Selten hat Whitney ihre Fünf-Oktaven-Stimme so virtuos eingesetzt. Und wieder einmal hat die warscheinlich größte Sängerin unserer Zeit allen Zweiflern eine Lehrstunde erteilt: If you're messin' with Whitney you loosin' big time...

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