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Tall Heights

Musikalisch selbst neu entdeckt

21.04.2017

Beim ersten Album von Tall Heights für Masterworks verbindet das Progressive-Folk Duo aus Boston allerbeste Singer-/Songwriter-Qualitäten mit fein gearbeiteten Harmonien und ungewöhnlichen Klangfarben. Denn die Stimmen von Paul Wright und Tim Harrington passen perfekt zur akustischen und gelegentlich elektrischen Gitarre, zum Cello und zu mal treibenden, mal schwebenden Schlagzeugklängen. Das Ergebnis ist individuelle, zeitlose Musik. Auf ihrem neuen Album "Neptune" umweht das Duo aus Boston eine Brise aus Indie-Pop, Folk und Soul. Ihre beiden, perfekt harmonierenden, Stimmen werden nicht nur – wie in Zeiten gemeinsamen Musizierens auf der Straße – von Gitarre und Cello, sondern auch von atmosphärischen Synthesizerklängen und einem beeindruckend flexiblen Schlagzeug begleitet.

Von der Straßenmusik zum zeitlosen neuen Album

Tall Heights wurde im Jahr 2010 von Paul Wright und Tim Harrington gegründet, nachdem sie schon einige Zeit als Straßenmusiker durch die Lande, aber vor allem durch Boston, gezogen waren. "Wir haben immer wieder neu auf die Karte geschaut und gesehen, wohin es uns führt. Tag für Tag", sagt Sänger und Gitarrist Tim Harrington.

Nach der 2015 hochgelobten EP "Holding On, Holding Out" ist "Neptune" jetzt ein wichtiger Schritt nach vorne. So kommen beispielsweise bei "Iron in the Fire" eine elektrische Gitarre und eine Basslinie, bei "Spirit Cold" ätherische Synthesizerklänge hinzu und auch Handytöne wie in "Cross My Mind" finden ihren Weg in die Musik. Der Sänger und Cellist Paul Wright sagt: "Es war hilfreich und auch beruhigend, dass wir uns selbst als zwei Vokalisten, Gitarre und Cello definierten. Das gab eine Schönheit und Einfachheit, aus der herauszutreten schon unheimlich war, denn dadurch wurden wir gezwungen, uns neu zu bestimmen und klanglich neu zu erforschen. Ich denke, dieses Album spiegelt das Ergebnis dieses gewagten Schrittes wider."

Tall Heights beim Southside & Hurricane!

Tall Heights ist mit "Neptune" ein ungewöhnliches, zeitloses Album gelungen, dass auf individuelle Art und Weise Folk, Soul, Singer-/Songwriting verbindet und dabei über allem einen Hauch von Independent schweben lässt. Wenn ihr das Ganze live erleben wollt, merkt euch schon mal das Southside und Hurricane Festival vor! 

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